Automatisiertes ZfP-System für Rohre und Tanks

Dieses automatisierte System erkennt Strukturdefekte von filamentgewickelten Rohren anhand ihrer lokalen inhomogenen Verformung unter innerer Druckbelastung.

Die Rohre werden in 90°-Schritten um ihre Achse gedreht, um vier Umfangssegmente zu überwachen. Pro Segment werden zwei SE4-Sensoren mit jeweils 4000 Pixeln entlang der Rohrachse eingesetzt. Bei einer Rohrlänge von 1 m und einer Auflösung von 8000 px ergibt sich für alle acht Bildsegmente eine räumliche Pixelauflösung von 0,125 mm/Pixel. Nach dem Einsetzen der Rohre werden die Enden automatisch verschlossen und der Innendruck als Belastungsmethode verwendet. Da diese Belastung der typischen Betriebslast der Rohre entspricht, zeigt die gemessene Verformungsverteilung hauptsächlich die relevanten strukturellen Defekte – im Gegensatz zu anderen Belastungsmethoden wie beispielsweise einer thermischen Belastung.

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